Grebenzen

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Winter 09/10

40 Jahre Schigebiet Grebenzen

„Die sanften Hänge der St. Lambrechter Berge, die bis in den Markt hinein fallen, sind als Schigelände gewissermaßen bereits historisch geworden. Es ist schon des öfteren in fachlichen Aufsätzen darauf hingewiesen worden, dass St. Lambrecht einer von jenen Orten ist, in denen der Schisport in Österreich geboren wurde“. (Ausschnitt aus einem Bericht von Herrn Dr. P. Othmar Wonisch aus dem Jahr 1934)

Mit der Aufstellung eines Schiliftes auf der Grebenzen- Alm im Winter 1966/67 beginnt die erfolgreiche Entwicklung des Schigebietes in St. Lambrecht. Haben sich damals mehrere Partner für die Finanzierung des Liftes gefunden und diesen gemeinsam betrieben, so liegt die Verantwortung für das mittlerweile weit bekannte und familienfreundliche Schigebiet heute bei den beiden Brüdern Anton und Ègyd Plank. Doch bereits ihr Vater Anton Plank sen. war bei der Errichtung des ersten Schiliftes auf der Grebenzen beteiligt.

Im Jahr 1972 kauften die Brüder Plank in einem ersten Schritt die Liftanlage auf der ersten Grebenzenhöhe. Mit viel Energie, Freude und auch Risikobereitschaft begann nun der Auf- und Ausbau des Schigebietes. 1976 wurde der Dreiwiesenlift errichtet. 1980 sorgte man mit dem Kessellochlift für die Verbindung zum Dreiwiesenlift. Nach 5 jähriger Pachtzeit beschloss die Marktgemeinde St. Lambrecht auch die Pabstinlifte im Tal an die Brüder Plank zu verkaufen. Heute unvorstellbar, doch damals wurden die Schifahrer mit einem (Verbindungs-)Bus mehrmals am Tag zu den Liften auf die Alm gebracht. Erst der Bau der beiden Starenberglifte sorgte für die Verbindung und lässt so erstmals von einem zusammenhängenden Schigebiet sprechen. Da dieses Schigebiet wegen der landschaftlichen Schönheit und den moderaten Preisen bald sehr bekannt wurde, erforderte der Andrang der Schifahrer 1997 den Bau des Papstin-Schizentrums und als schließlich auch der ehemalige Schönangerlift überfordert war, wurde im Jahre 2000 mit Unterstützung des Landes die 4-er-Sesselbahn errichtet.

Heute stehen den Schifahrern 8 Lifte und ca. 23 km bestpräparierte Pisten im Winter zur Verfügung und eine moderne Beschneiungsanlage sichert auch bei schneearmen Saisonen das Schivergnügen.

Das 1998 eröffnete „Sportgeschäft Plank“ bietet mit seinem Schiverleih, Schiservice und den vielen anderen Sportartikeln alles Notwendige für den Wintersport.

Für das leibliche Wohl wird im Restaurant Papstin gesorgt, das seit 2001 ebenfalls im Besitz der Familie Plank ist.

Um das touristische Angebot im Naturpark Grebenzen zu erweitern und auch die Infrastruktur des Restaurants und der Sesselbahn im Sommer nutzen zu können, wurde 2002 mit Unterstützung des Landes Steiermark und der EU die Sommerrodelbahn errichtet.

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Ègyd Plank (heutiger Betriebsleiter) bei den Vereinsmeisterschaften

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Bild der Grebenzenlifte aus dem Jahre 1966